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Was wollen wir vom Leben oder übers Träumen, Wünschen und Wollen.

 

Könnt ihr euch noch an die Geschichte mit der Wunderlampe erinnern? Aladin hatte drei Wünsche frei. Stellt euch vor, diese Wunderlampe liegt vor euch und ihr seit Aladin? Was wünscht ihr euch? Beziehungsweise noch stärker als der Wunsch ist der Wille. Also heisst für mich die Frage richtig: WAS WILL ICH? 

 

  • Nehmt euch dazu Zeit und schreibt auf ein Blatt Papier in einer ersten Spalte auf, was ihr wollt. Das Wollen ist stärker als nur der Wunsch - deshalb spreche ich vom Wollen. 

  • Geht alles durch, was ihr euch aufgeschrieben habt und stellt euch kritisch die Frage - ist das ein Wunsch vom Verstand oder vom Herz?

 

 

WIE findet ihr das heraus?

 

Das Herz spricht mit WOLLEN. Der Verstand fühlt sich extrem nach MÜSSEN an. 

Das Herz spüren wir im Innen. Mit Gefühlen und Emotionen. Das Müssen der Verstand orientiert sich nach dem Aussen. Was wäre gut, wenn ich das habe? Was zeigt sich im Aussen - mit was verbinden wir im Aussen Erfolg. 

Mit materialistischen Dingen, welche für alle sichtbar sind und welche sich auch noch auf Instagram und Facebook toll posten lassen. Ich verurteile das nicht. Es spricht für mich auch nichts dagegen, dass wir materialistische Wünsche haben - doch es sind oft nicht die Dinge welche uns über eine längere Dauer glücklich machen. 

 

Da stellt sich die Frage sind Wünsche eher kurzfristig und erfüllen uns nicht mit Glück und wenn nur mit kurzfristigem Glück. Und ist es der Wille, der uns zum wahren Ich führt. Zu unserem tiefsten Selbst.

Zu dem was alles in uns steckt (siehe dazu auch der Blogartikel über die innere Schatzkiste).  

 

Doch vielleicht gibt es auch solche, welche sich sehr schwer tun, mit dem Wollen überhaupt. Als Kinder konnten wir das. Zu jeder Zeit, an jedem Ort - immer. Doch, weil die meisten von uns immer zuhören bekamen, NEIN! Nein, das gibt es nicht. Nein, das braucht es nicht. Nein, das bekommst du nicht - haben wir irgendwann - so traurig es klingt, aufgehört unsere Wünsche, unseren Willen zu äussern.

 

Ich bin selber Mama und weiss, wie schwer das ist - das manchmal auszuhalten, wenn unsere Kinder immer wieder neue Wünsche kreieren. Ganz wichtig ist jedoch, dass wir unsere Kinder darin unterstützen, das wünschen nicht zu verlernen. Ihr fragt euch sicherlich, wie das gehen soll? Mit Verständnis. Ganz einfach. "Ich verstehe, dass du dir das wünscht? Ich verstehe das du das toll findest - aber das liegt jetzt grad nicht drin! Dies löst beim Kind etwas ganz anderes aus - auch Verständnis. Und noch viel wertvoller, wir helfen unseren Kindern so, dass sie das Wünschen bzw. ihren WILLEN (das Wollen) ins Erwachsenenalter mitnehmen. Und durch das Wollen und nicht durch das Müssen geführt werden. Wohl etwas vom Wertvollsten, was wir ihnen mitgeben können.

 

Ich habe bemerkt, dass viele Menschen mit der Frage: WAS will ich - überfordert sind. 

Wie praktisch wäre es, sich einfach unter eine "Zauberlampe" zu stellen und alle unsere Wünsche, unser Wollen wird  sichtbar.

Doch es lohnt sich, sich dieser Frage zu stellen. Immer wieder. Trainieren wir unseren Muskel vom Wollen. Immer wieder. 

Noch ein letzter Tipp.

  • Hilfreich zusätzlich um wieder mehr sein Wollen zu entdecken, ist die Achtsamkeit sprich die Beobachtung, wo bei euch Freude entsteht. Wenn ihr was tut? Also, wenn ihr einem "Wegweiser" folgen wollt, dann der Freude. Die Freude führt euch zu eurer eigenen Schatzkiste. Auf geht's. 

Ich wünsche mir für euch eine kurze und spannende Reflektion mit eurem Wollen. Mit der Übung die euch etwas helfen soll, euch wieder selbst besser zu entdecken. 

 

Habt ihr Lust auf Begleitung - um euer Wollen wieder sichtbar zu machen. Die Hearty Heroes und ich tun dies mit absoluter Freude. Durch ein gezieltes Gespräch visualisieren wir die Freude und das Wollen sprich wir machen es visuell sichtbar. Daraus entsteht euer individuelles Wollen-Bild. Wer mehr darüber erfahren will, kann sich gerne bei mir über den Kontakt melden.

 

So oder so, ich freue mich auf euer Feedback. Zu der Übung, zum Blog und über das Wollen. 

 

Tausend Herzgrüsse 

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